
Hier finden Sie Informationen rund um unsere Schule.
Sie können aber auch etwas über die Menschen erfahren, die zusammen das Schulleben unserer Schule gestalten. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und stöbern durch unser Angebot...
Viel Spaß wünscht Ihnen
Dr. W. Baßmann
(Schulleiter)

Unter der Fragestellung "Was bedeutet uns der 20. Juli 1944 noch heute?" diskutierten 120 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs Q1 am 20.08. im Forum des Kurt-Schwitters-Gymnasium mit der Studentin Anette von Schlabrendorff, dem Stiftungsleiter des Kuratoriums der Stiftung "20. Juli", Dr. Smend, ihrem Schulleiter, Herrn Dr. Baßmann, den Jahrgangsvertreterinnen der Schule Tabea Dumman und Sara-Sophie Lietz. Die sachkundige Moderation wurde von dem wissenschaftlichen Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Arnold, vorgenommen.
Die Schülerinnen und Schüler waren von der Eröffnungsveranstaltung fasziniert. Es wurde munter gefragt - aber auch Stellung bezogen. Kein Wunder: Anwesend waren vom Namen her Angehörige von hochkarätigen Widerstandskämpfern des 20. Julis 1944, Namen, die man lediglich aus dem Geschichtsunterricht kannte. Dr. Smend, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli, verlor seinen Vater, Günter Smend, durch Vollstreckung des Todesurteils durch die Nationalsozialisten im Rahmen der Aburteilung der Widerstandskämpfer. Die Studentin Anette von Schlabrendorff ist Enkelin des Widerstandskämpfers Fabian von Schlabrendorff. Letzterer überlebte als angeklagter Mittäter den Nationalsozialismus mit schier unglaublichem Glück: Denn der berüchtigte Präsident des NS-Volksgerichtshofs, Freisler, kam unmittelbar vor der Eröffnung des Prozesses gegen ihren Großvater durch ein Bombenangriff der Alliierten im Volksgerichtshof ums Leben.
Hans Duckstein, 20.08.2010

Vor Schülern und Schülerinnen des 7. und 8. Jahrganges des Kurt-Schwitters-Gymnasium las am 19.11. der Schriftsteller Wolfram Hänel lebhaft aus seinem spannenden Jugendbuch "Alk - Außer Kontrolle", ein ergreifendes Jugendbuch über die Tage des Jungen Marx und seines Kumpels Hendrik sowie aus "Die wilden Ponys von Dublin". Wieder einmal hat es der Friedrich-Bödecker-Kreis zusammen mit dem Förderkreis der Schule ermöglicht, einen erfolgreichen, bekannten und unterhaltsamen Schriftsteller für eine Lesung zu gewinnen.
Zu Beginn begrüßte der stellvertretende Schulleiter Herr Matthias Pinzel die gespannt wartenden Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs sowie den Schriftsteller, dem er seine Freude über sein Erscheinen ausdrückte.
Wolfram Hänel fesselt schon mit seinen ersten Sätzen die zuhörenden Schüler, als er aus seinem Buch "Alk - Außer Kontrolle" vorliest:
"Marx' Tage bestehen aus Rumhängen mit den Kumpels und Saufen. Marie ist immer dabei - sie ist auch die einzige, mit der Marx mal richtig reden kann. Über die Sache mit Hendrik zum Beispiel, seinem Freund, der den letzten gemeinsamen Zelturlaub im letzten Sommer nicht überlebt hat. Er starb im Vollrausch
"
Viele Fragen traten bei den Schülerinnen und Schülern auf: Im anschließenden Gespräch des Schriftstellers mit den Schülern waren die Arbeit und das Leben eines Schriftstellers sowie allgemeine Fragen zum Verfassen von Büchern Gegenstand.
Wolfram Hänel: Ein Schriftsteller, der beeindruckt. Begeisterung und Interesse bei den Schülern waren groß. Dafür gab es herzlichen Beifall.
Karin Rieger, 19.11.2009
